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Falk Beteiligungsgesellschaft 76 GmbH & Co. KG

Verjährungsfristen sollten beachtet werden!

Die Falk Beteiligungsgesellschaft 76 GmbH & Co. KG mit Sitz in Westendstr. 160, 80339 München, ist im Handelsregister im Registergericht des Amtsgerichts München unter der Nummer HRA 78974 seit dem 06.12.2001 eingetragen.

Sie wurde im November 2001 von der HWF Bauherren-Treuhand- und Geschäftsbesorgungs- GmbH, München (HWF GmbH), als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin, sowie von den Herren Helmut W. Falk, Thomas Engels und Thomas Suk als Kommanditisten gegründet.

Zweck der Gesellschaft ist die langfristige Vermietung und Verpachtung verschiedener bereits baulich errichteter Immobilien.

Die Fondsgesellschaft beteiligte sich an den Objektgesellschaften entweder als persönlich haftende Gesellschafterin oder als atypisch stille Gesellschafterin.

Sie ist persönlich haftende Gesellschafterin der Falk Bürogebäude Objekt München Triebstraße GmbH & Co. KG, der Falk Bürogebäude Objekt Feldkirchen GmbH & Co. KG, der Falk Bürogebäude Kassel Wilhelmshöhe GmbH & Co. KG und der Falk Bürogebäude Objekt Ohmcenter/Unterschleißheim GmbH & Co. KG.

Diese Gesellschaften haben etwaige Mietzinsüberschüsse an die Komplementäre und Kommanditisten der Fondsgesellschaft auszuschütten.

Zugleich hat die Fondsgesellschaft mit den Objektgesellschaften Falk Bürogebäude Objekt Poing GmbH & Co. KG, Falk Bürogebäude Objekt Hofer Straße GmbH & Co. KG, Falk Objekt Palais in München-Solln GmbH & Co. KG und Falk Bürogebäude Objekt München-Milbertshofen GmbH & Co. KG Verträge über die Errichtung einer atypisch stillen Gesellschaft abgeschlossen.

Die persönlich haftende Gesellschafterin dieser Objektgesellschaften ist jeweils die HWF GmbH.

Durch die Stellung als stille Gesellschafterin ist die Fondsgesellschaft berechtigt, an den Ergebnissen der Objektgesellschaften entsprechend teilzunehmen.

Das prospektierte Gesamtinvestitionsvolumen beträgt € 255.300.000,00 ohne Damnum und Agio.

Davon werden € 105.666.000,00 durch Eigenkapital der Gesellschafter finanziert und

€ 149.634.000,00 netto durch Fremdkapital beigesteuert.

Die Finanzierung der Beteiligung erfolgte durch das Barkapital der Kommanditisten in Höhe von € 105.368.597, die Bareinlage der Gründungsgesellschafter in Höhe von

€ 297.403 sowie Fremdmittel in Höhe von € 166.260.000, die zu 50 % in Euro und zu 50 % in Schweizer Franken aufgenommen wurden.

Dabei wurden jeweils Teildarlehen für die einzelnen Objekte aufgenommen.

Die Finanzierungspartner waren die Allg. Hypothekenbank Rheinboden AG, die HSH Nordbank AG mit Eurohypo AG, die Deutsche Postbank AG und die HVB Real Estate Bank AG.

Der Kaufpreis für alle Objekte beträgt € 177.675.096,00.

Der Gesamtaufwand für Grundstücke und Gebäude wird bereits auf € 203.708.600,00 prospektiert.

Dagegen beträgt der Gesamtaufwand der Fondsgesellschaft stattliche € 255.300.000,00.

Eine Summe von € 40.062.352,00 (15,69 % des Gesamtaufwandes) sind unmittelbar den Initiatoren als „weiche Kosten“ zuzuschreiben.

Die Fondsanteile waren zum 31.12.2002 zu 72,55 % platziert.

Vollplatziert war der Fonds im Juli 2003.

Bei der Wirtschaftlichkeitsprognose wird ein Steuervorteil von 14,84 % bis rund 19,67 % des Kommanditkapitals ausgelobt.

Zugleich sollen sich mit Auslaufen der Vermietungsphase im Jahre 2022 Barausschüttungen von 154,5 % des Kommanditkapitals ergeben, was gemäß der Prognoserechnung 171 bis 181 % des tatsächlich gebundenen Kapitals wären.

Nach Steuern wären das zwischen 119 und 108 % des gebundenen Eigenkapitals. Zugleich wird ein angenommener Anteil am Liquidationserlös von 200,10 % des Kommanditanteils ausgelobt.

Zieht man hiervon das tatsächlich gebundene Kapital ab und addiert den Barzufluss in der Vermietungsphase nach Steuern, erhält man laut Prospekt einen steuerfreien Vermögenszuwachs zwischen 241 und 243 % des tatsächlich gebundenen Kapitals.

Die überschlägige Berechnung der Emittenten ergibt in jedem Fall einen Vermögenszuwachs von über 200 % des Kommanditkapitals des Gesellschafters.

Mithin wird über einen Anlagezeitraum von 20 Jahren eine Verdoppelung des eingelegten Kapitals ausgelobt.

An Barausschüttungen werden ab 2002 7 %, ab 2017 8 %, ab 2019 9 %, ab 2020 9,5 %, ab 2021 10 % und endlich im Jahre 2022 11 % des Kommanditkapitals ohne Agio ausgelobt.

Die Ausschüttungen sollen halbjährlich zum 15.06. und 15.12. erfolgen und erstmals am 15.06.02 beginnen.

Die Fondsgesellschaft nimmt nach den gesellschaftsrechtlichen Vereinbarungen an den steuerlichen Ergebnissen und insbesondere den etwaigen Einnahmenüberschüssen der Objektgesellschaften teil.

Prospektherausgeber ist die Finanz-Concept Gesellschaft für Finanz- und Investitionsberatung mbH, Westendstr. 160, 80339 München.

Die Fondsimmobilien befinden sich an acht verschiedenen Standorten in München und an einem Standort in Kassel.

Darunter fallen ein Bürogebäude im Technologiepark 2/4/6/8, 85586 Poing bei München, mit einer Mietfläche von 12.816 m², das im Jahre 2001 errichtet wurde und für einen Kaufpreis von € 24.148.647 durch die Fondsgesellschaft erworben wurde.

Ein weiteres Bürogebäude befindet sich in der Max-Diamand-Straße 13, 80397 München-Milbertshofen, das eine Gesamtmietfläche von 8.658 m² aufweist und 1999 errichtet wurde.

Das Objekt wurde durch die Fondsgesellschaft für € 15.388.750,00 erworben.

Ebenfalls in der Max-Diamand-Straße unter Hausnummer 15/17, 80397 München-Milbertshofen, befindet sich ein Bürogebäude mit 8.415 m² Mietfläche, das im Jahre 2000 errichtet wurde und von der Fondsgesellschaft für einen Kaufpreis in Höhe von € 15.850.050 erworben wurde.

Ein weiteres Bürogebäude befindet sich in der Hofer Straße 21/23/25, 81737 München-Altperlach.

Das Objekt hat eine Mietfläche von 12.447 m² und wurde im Jahre 1992 errichtet.

Die Fondsgesellschaft hat das Objekt für € 28.121.053 erworben.

Das Bürogebäude in der Ohmstraße 1, 85761 Unterschleißheim, fällt durch eine Mietfläche von 14.359 m² auf und wurde im Jahre 1991 errichtet.

Die Fondsgesellschaft hat dieses für einen Kaufpreis von € 26.075.886 erworben.

Hier wurden bei der Vorbereitung des Objekts noch Modernisierungs-/Sanierungskosten in Höhe von € 140.000,00 angesetzt.

Ein sechstes Bürogebäude befindet sich in der Triebstraße 14/Ehrenbreitsteiner Str. 44, 80993 München-Altmoosach.

Das Objekt hat eine Mietfläche von 9.188 m² und stammt aus dem Jahre 1976/1977. Hier wurden Modernisierungs-/Sanierungskosten in Höhe von € 1.533.876 veranschlagt.

Als kalkulierte Jahresmiete werden € 1.421.041 angegeben.

Da Objekt Palais befindet sich in der Irmgardstraße 22/Sohnckestraße 12/12 a, 81479 München-Solln.

Es hat eine Mietfläche von ca. 2.354 m² und wurde um das Jahr 1920 errichtet.

Die Kosten für eine etwaige Sanierung belaufen sich auf € 107.000.

Ein weiteres Bürogebäude befindet sich in der Dornacher Str. 3, 85622 Feldkirchen.

Es hat eine Mietfläche von 24.225 m² und wurde 1992/1993 errichtet.

Hier wurden Sanierungskosten von € 77.000,00 veranschlagt.

Kalkulierte Jahresmiete waren € 3.085.128.

Abschließend wird finanziert das Büro- und Geschäftshaus in der Bertha-von-Suttner-Str. 1/3/5, 34131 Kassel, mit einer Mietfläche von € 10.726 m².

Das Objekt wurde 1993/1994 errichtet.

An Modernisierungs-/Sanierungskosten wurden EUR 51.129 veranschlagt. Kalkulierte Jahresmiete war € 1.532.754.


Wegen der Kündigung von verschiedenen Hauptmietern konnte im Jahre 2005 keine Ausschüttung geleistet werden.

Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation musste im Jahre 2005 als Komplementär die Praetorium 42. VV GmbH (künftig: Beteiligungsgesellschaft 76 GmbH) zur Fondsgesellschaft und den jeweiligen Objektgesellschaften hinzugefügt werden um eine Insolvenz aller Komplementäre und somit eine drohende Benachteiligung der Kommanditisten zu verhindern.

Hintergrund war die bevorstehende Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Falk Asset Management AG.


Die Mietprognosen sind für Fachleute des Münchner Gewerbemietmarktes als sehr optimistisch zu bezeichnen.

 

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Stichwort: FALK 76
Pettenkoferstr.40
80336 München