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Real I.S. AG

Die Real I.S. AG Gesellschaft für Immobilien Assetmanagement, eine 100%ige Tochter der Bayrischen Landesbank Girozentrale hat als Initiator zahlreicher nationaler wie internationaler geschlossener Immobilenfonds hat bisher bis zu insgesamt ca. 1 Mrd. € Eigenkapital platziert.

Die deutschen Fondsimmobilien liegen an unterschiedlichen Standorten in der Bundesrepublik:

  1. Bad Homburg, Circoleum
  2. Berlin, Hofgarten
  3. Berlin, Kontor Werde
  4. Dresden, Falkenbrunnen
  5. Duisburg, Gewerbepark
  6. Erfurt, City- Haus
  7. Erfurt, Fachmarktzentrum
  8. Hamburg, Tri Towers
  9. Hannover, Pelikan Viertel
  10. Jena, City- Carree´
  11. Jena, Gewerbepark
  12. Leipzig, Bürocenter Westplatz
  13. Leipzig, Listhaus
  14. Magdeburg, Borde- Bürocenter
  15. München, Schellinghöfe
  16. Rüsselsheim, City- Forum
  17. Türkheim, Seniorenresidenz
  18. Wiesbaden, Trias Forum
  19. Willich, Buisnesspark
  20. Willich, Gewerbepark


Die Investitionskosten aller Fonds konnten zunächst weitgehend aufgebracht werden. Allerdings konnten die rund zwanzig von der Real I.S. AG aufgelegten nationalen Fonds über die Investitionsphase hinaus während der bisherigen Laufzeit teilweise nicht die prospektierten Erwartungen erfüllen.

Von einer günstigen Entwicklung kann keine Rede sein: Bei den in Deutschland aufgelegten Fonds blieb das für das Jahr 2005 erzielte Liquiditätsergebnis bereits um ca. 35 %  hinter dem Plan- Soll zurück.

Dies liegt vornehmlich an ausbleibenden Mieteinahmen: Von zwanzig Fonds konnten lediglich sechs Fonds die prospektierten Mieteinnahmen erzielen. Die restlichen vierzehn Fonds entsprechen jedoch nicht den anfangs zugrunde gelegten Vorgaben, u.a. weil beispielsweise geplante Mieterhöhungen und Anschlussvermietungen nicht umgesetzt werden konnten. Bereits neun Fonds verzeichnen akute Leerstände. Vier der Immobilienfonds verzeichnen hingegen Probleme mit der Belegungssituation.

Besondere Schwierigkeiten weisen die ostdeutschen Fonds auf. Diese stehen durchschnittlich im Hinblick auf ihre Liquidität sogar um ca. 45 % hinter dem Ertragswert zurück. Die vorgefundene Marktsituation und die Beurteilung des Standorts für die Immobilie sind offensichtlich nicht so gut, wie es der Initiator vorhergesagt und prospektiert hatte.

Während 2005 drei Fonds der Real I.S. AG noch Sonderausschüttungen geleistet haben, und fünf der Fonds planmäßig auszahlten, musste bei zwölf Fonds das Ausschüttungsvolumen deutlich reduziert werden. Insgesamt wurde nur etwa ein Drittel der prospektierten Werte ausgeschüttet. In neun der Real I.S. AG- Fonds bediente man sich sogar aus der Liquiditätsreserve. Bei den reinen Eigenkapitalfonds könnte hierdurch für die einzelnen Anleger der Eindruck entstanden sein, es gäbe keine Grund, sich um die eigene Kapitalanlage  existentiell zu sorgen.

Vielen betroffenen Anlegern wird etwa gar nicht klar gewesen sein, dass sich im Falle der Rückgewähr von Eigenkapital das Haftungsrisiko für einen Gesellschafter erhöht. Angesichts der ernüchternden wirtschaftlichen Zahlen, welche die Vorstellungen vieler Anleger von einer nachhaltigen Rendite enttäuscht haben dürften und die Anlageziele in Frage stellen, bleibt jedem Anleger zu raten, die künftige Entwicklung seines Fonds im Hinblick auf die Risiken bis hin zum Totalverlusts nicht arglos aus den Augen zu verlieren.

Für den Fall, dass auch Sie zu den betroffenen Anlegern der Real I.S. AG- Fonds gehören, Ihnen die Beteiligung als solide Kapitalanlage angeboten wurde, sind wir an weiteren Informationen sehr interessiert. Auch bei Fragen können Sie sich unter

Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de

oder

Deutsche Anleger Stiftung
Stichwort: Real I.S. AG- Fonds
Pettenkoferstr.40
80336 München                  

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