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World Media Fonds

Aktuell: Müssen Nachschüsse gezahlt werden?

Problematische Anforderung von Nachschüssen
Die Fondsgeschäftsführung der World Media Fonds (WMF) hat die Gesellschafter zur Leistung von Nachschüssen in Höhe von 3 % der Kommanditeinlagen aufgefordert.
Eine solche Verpflichtung müsste sich aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben.
Ob der Gesellschaftsvertrag allerdings eine ausreichende Grundlage liefert, um die angeforderten Nachschüsse zu verlangen, muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.
Zudem sollte jeder betroffene Gesellschafter prüfen lassen, ob sich die weitere Investition in die Beteiligung aus wirtschaftlichen Gründen rechnet.
Die von einigen Gesellschaftern bislang freiwillig zur Verfügung gestellten Mittel dürften ausreichen, um die gewöhnliche Geschäftstätigkeit zu finanzieren.
Die Gesellschafter sind schließlich auf die Jahresabschlüsse angewiesen, um nachvollziehen zu können, wie die Geldmittel der Gesellschafter verwendet wurden.
Viele Kommanditisten fürchten eine Inanspruchnahme von Gläubigern der Fondsgesellschaft.
Das hängt maßgeblich von der Erfüllung der Einlageverpflichtung ab.
Hier gilt es zu ermitteln, welche Gläubigerforderungen gegenüber der Fondsgesellschaft bestehen und inwieweit die Gesellschafter hierfür haften.
Diese etwas verschwommene Situation sollte im Eigeninteresse aufgeklärt werden.
Die Gesellschafter sollten deshalb die angekündigten Gesellschafterversammlungen dazu nutzen, um sich einen persönlichen Eindruck davon zu verschaffen, wie die wirtschaftliche Situation der Fonds tatsächlich ist und in welchem Umfang das Risiko der Inanspruchnahme durch einen externen Gläubiger besteht.
Wegen der Schwierigkeit der Materie empfiehlt sich die Beauftragung einer Fachperson, die ausschließlich die Interessen der Gesellschafter wahrnimmt.
Fragen hierzu richten sie an
Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de
Oder
Deutsche Anleger Stiftung
Stichwort: WMF
Pettenkoferstr.40
80336 München