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Victory Media Fonds

Anlegern droht erheblicher Schaden

Achtung: Verjährungsfristen laufen

Die VICTORY Media Gruppe finanziert, produziert und vermarktet seit 1991 Familienprogramm aus einer Hand für den internationalen Fernseh-Markt.

Über 8.500 Investoren realisierten in bisher 24 Multi-Media-Fonds mehr als 100 Medienprojekte mit einem Volumen von mehr als 360 Mio. Euro.

Unter dem Firmenamen VICTORY Children tv Production GmbH wurde 1991 die heutige VICTORY Media Gruppe von Franz Landerer gegründet.

Hintergrund waren die Schwierigkeiten bei der Realisation von „Willi Wühlmaus geht auf Weltreise“, eine Zeichentrickserie bei der Kinder spielerisch die Welt kennen lernen.

Überzeugt vom wertvollen Inhalt, nahm Franz Landerer die Sanierung selbst in die Hand.
Mittlerweile finanziert, produziert und vermarktet die heutige VICTORY Media Gruppe Fernsehprogramm für den Weltmarkt.

Die Produktion und Vermarktung der ausgewählten Projekte erfolgen mit Partner unter der Regie spezialisierter Tochterfirmen innerhalb der VICTORY Media Gruppe.
Die VICTORY Media Gruppe hat Zeichentrickproduktionen wie „Tabaluga“ oder „WinneToons“ und TV-Spielfilme wie „Julius Caesar“, „Enzo Ferrari“ oder „Papst Johannes XXIII.“ finanzieren und produzieren können.

 

Die Ausgestaltung der Beteiligungen an der Gruppe gibt jedoch Anlass zur Sorge:

Die Emissionsunterlagen sollen mit falschen Garantieversprechen geworben haben.

Darüber hinaus bestehe der Verdacht, dass die eingeworbenen Gelder nicht ordnungsgemäß investiert und abgerechnet wurden.

In den Gesellschafterversammlungen für die Fonds, 11, 12, 16, 18, 19, 20, 21, 22 und Millenium I + II vom 18.-20.04.2005 wurden die Anleger aufgeklärt:

Der mit der Jahresabschlussprüfung beauftragte Wirtschaftsprüfer hat festgestellt, dass die Jahresabschlüsse fast ausschließlich aus Forderungen gegen eine Firma Global Entertainment Production Holland B.V. bestehen, eine holländische Firma mit Sitz in Amsterdam, deren "Besitzer" eine Firma Global Production B.V. mit Sitz auf Curacao, niederländische Antillen, ist.

Die Victory Gruppe hat zahlreiche Verträge über die Firma Global abgeschlossen.

Die Funktion dieser Firma ist dabei unklar.

Schließlich wären ohne die Zwischenschaltung der Firma Global enorme Vertriebsprovisionen gespart worden.

Es stellte sich heraus, dass die Victory Fonds gegen die Global Forderungen von bis zu 30 Mio. Euro verbuchen.

Zugleich forderten die Geschäftsführer die Anleger dazu auf, auf alle Ansprüche gegen die Firma zu verzichten.

Dies scheiterte erwartungsgemäß aufgrund der zahlreichen Gegenstimmen.

Dieses Verhalten der Verantwortlichen wirft jedoch einige Fragen auf.

Warum sollten die Anleger auf Forderungen verzichten?

Welchen Wert haben die Forderungen gegen die Firma "Global"?

Hier wird zunehmend vermutet, dass es sich bei dieser Firma um eine reine Briefkastenfirma handelt.

Unklar sind auch etwaige Verflechtungen der Victory-Verantwortlichen mit der besagten Gesellschaft.

Fachleute gehen davon aus, dass die Anleger keine Rückflüsse aus ihrem Engagement mehr zu erwarten haben.

Zudem droht im Fall einer Insolvenz sogar eine Haftung der Anleger in Höhe der aus dem Eigenkapital gezahlten Ausschüttungen.

Weiter problematisch bleibt auch die Frage, ob die Steuervorteile nachträglich aberkannt werden.

In den letzten Wochen ist bei Betriebsprüfungen durch die Finanzämter die steuerliche Anerkennung der Verluste bei Medienfonds verstärkt in den Vordergrund gerückt.

Dann würde sich die Beteiligung endgültig zu einem hochgradigen Verlustgeschäft entwickelt haben.

Wegen kurzer Verjährungsfristen sollten Anleger unbedingt fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen und sich umgehend bei der DeutschenAnlegerStiftung melden. 

Sollten Sie an weiteren Informationen und Entscheidungen hierzu interessiert sein, so wenden Sie sich bitte an die Stiftung.
Sollten Sie an weiteren Informationen und Entscheidungen hierzu interessiert sein, bitten wir um kurze Nachricht an uns.
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Stichwort: VICTORY
Pettenkoferstr.40
80336 München