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ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG

Fondsbeschreibung:

Platzierungsjahr: 2003
Fondskapital: € 69.990.000,00
Anzahl der Gesellschafter: 1691

Fondsentwicklung:

Filme: Alien Apocalypse
           Crash
           The Librarian statt Dalida
           Evel
           Jump Shot aka Even Money
           Ned’s declassified school survival guide, 1. Staffel
           Nepoman aka Man with the screaming brain
           Raptor Island 2
           Tribes aka Puppet Master vs. Demonic Toys
           Xenophobia
           Dragon Booster
           Jamie Lynn Spears aka Zoey 101, 1. Staffel
Die in den Jahren 1999 - 2001 mit einem Gesamtzeichnungskapital von 155 Mio. Euro platzierten ApolloMedia-Fonds der ApolloMedia GmbH, Potsdam, bzw. der Chorus GmbH, Ottobrunn sind für die Anleger zum finanziellen Risiko geworden
Wie aus den von der Mentora Treuhand im Auftrag der Geschäftsführung unter dem Datum vom 16. März 2005 an die Anleger zugesandten Zwischenberichten der Fondsgeschäftsführung zur aktuellen Situation der Fonds hervorgeht, musste die Apollo die Prognosen stark nach unten revidieren. Bei den Media-Fonds 1 und 2 wurde das noch verbleibende Erlöspotenzial aller Filme nun auf zwölf bis 15 Prozent der Produktionskosten geschätzt. Bei den Fonds 3 bis 5 hat Apollo jeweils 20 bis 25, 30 bis 35 beziehungsweise 50 bis 55 Prozent angegeben. Welche Ausschüttungen danach für die Anleger verbleiben, geht aus den Zwischenberichten nicht hervor

Fondsbewertung:

Laut aktueller Presseinformationen hat Anfang März 2006 die Medieninitiatorin Apollo Besuch von der Steuerfahndung erhalten.

Ein Ermittlungsverfahren wurde bereits eingeleitet.

Zur Last gelegt werden unter anderem Straftaten wie Steuerhinterziehung und Betrug.

Die Finanzbehörde geht davon aus, dass die Fondsinvestitionen nicht zu 100 Prozent als steuerlich relevante Filmproduktionskosten verwendet wurden, sondern große Teile direkt zur Absicherung von Erlösgarantien dienen.

Davon betroffen sind die Medienfonds „Apollo Screen“, „Apollo Pro Screen“ und „Apollo Pro Movie“.

So ist nicht absehbar, ob die Zeichner des „ApolloProScreen“ viel Freude an ihrer Investition haben werden.

Der Fondsanbieter Apollomedia, eine Tochter des Finanzdienstleisters Chorus, hat die Prospektprognose reduziert.
Es ist unwahrscheinlich, dass die Erwartungen nach oben korrigiert werden.

Selbst der jüngst erlangte Oskar für das Projekt „L.A. Crash“ wird dies nicht schaffen, da das Projekt nur eines von zwölf Filmen ist, die der Fonds finanziert hat.

Die Entwicklung der Fonds „ApolloMedia GmbH & Co. 1. - 5. Filmproduktion KG“ sieht nicht besser aus.

Neben Fehlern bei der Auswahl von Projekten leidet die Rendite bei den Fonds "ApolloMedia GmbH & Co. 2., 3., 4. und 5. Filmproduktion KG" unter dem Ausfall der Versicherung NEIS aus Panama, die einspringen sollte, falls ein Film floppt.

Tatsächlich handelte es sich bei dem Neis-Ableger um eine Briefkastenfirma.

Bereits 1997 hatte die Finanzaufsicht vor Geschäftsbeziehungen mit dem Versicherer gewarnt.

Auf den Versicherer NEIS hatten auch zwei Filmfonds des bekannten Anbieters Cinerenta gebaut, die Versicherung zahlte jedoch nicht.

Anleger des ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG sollten sich daher dringend mit der Deutschen Anleger Stiftung in Verbindung setzten.
Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de
oder
Deutsche Anleger Stiftung
Stichwort: ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG
Pettenkoferstr.40
80336 München