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Phönix Kapitaldienst AG

Aktuell:

Urteil gegen Verantwortliche von Phoenix Kapitaldienst GmbH: HAFTSTRAFEN !

ANLEGER VON PHÖNIX SOLLTEN SICH DRINGEND VON EINER FACHPERSON BERATEN LASSEN.

Das erste Urteile im Betrugsfall der Phoenix Kapitaldienst. Der ehemalige Prokurist Michael M. muss wegen Betrugs und Urkundenfälschung für sieben Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Die frühere Geschäftsführerin Elvira R. geht wegen Untreue für zwei Jahre und drei Monate in Haft.

Das Gericht blieb mit dem Urteil unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die für Michael M.  acht Jahre und für Elvira R. zwei Jahre und neun Monate gefordert hatte. Die Verteidigung hatte auf fünf Jahre für den Prokuristen und Freispruch für Ruhrauf plädiert. Das Urteil bezieht sich zunächst auf den Zeitraum zwischen Juli 2004 und März 2005, in dem Phoenix rund 123 Millionen Euro von Anlegern eingesammelt hatte. Ob es demnächst weitere Klagen gegen die Phoenix-Verantwortlichen wegen der Zeit davor geben wird, steht derzeit noch nicht fest 

ANLEGER DES PHÖNIX KAPITALDIENST SOLLTEN SICH DRINGEND MIT DER DEUTSCHEN ANLEGER STIFTUNG IN VERBINDUNG SETZEN:


Deutsche Anleger Stiftung
Pettenkoferstr. 40
80336 München

Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de


Fax:  089 - 59 94 76 45

Tel.: 089 - 59 94 76 44

 

Beschreibung:

Es ist einer der größten deutschen Fälle von Anlagebetrug. Die Phoenix Kapitaldienst GmbH soll vor allem deutsche und dänische Privatanleger sowie Großinvestoren aus Skandinavien mit dem falschen Versprechen hoher Renditen um eine dreistellige Millionensumme erleichtert haben. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden in systematischer Form Börsengeschäfte erfunden. Auf einem fiktiven Konto wurden Ende 2004, kurz bevor der Betrug aufflog, 810 Millionen Euro ausgewiesen.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat den Geschäftsbetrieb der Phoenix Kapitaldienst GmbH gestoppt und Insolvenz beantragt.
Per Telefon suchten Vermittler im Auftrag der Phoenix Kapitaldienst nach Investoren. Sie versprachen hohe Renditen. Vor allem riskante Termingeschäfte sollten Gewinn bringen. Doch hohe Kosten und Risiken machen Verluste wahrscheinlich. In einer Broschüre über Optionen informiert das Unternehmen selbst wünschenswert deutlich: „Die Transaktionskosten des Phoenix Kapitaldienst liegen bei 33 Prozent vom Gesamtaufwand. Das entspricht einem Aufschlag von 50 Prozent auf den Nettobörseneinsatz. (...) Sie sollten vor Beginn der Spekulation ihren Einsatz als Totalverlust abschreiben“, ist dort zu lesen. Bei der Beratung per Telefon jedoch klang das ganz anders, und den Prospekt lasen viele Anleger nicht.

Entwicklung:

FINANZtest hat wiederholt vor dem Phoenix Kapitaldienst gewarnt.
Zuletzt war ein Ex-Geschäftsführer des Unternehmens persönlich verurteilt worden, 70 000 Euro Schadenersatz an einen Kunden zu zahlen. Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Frankfurt hatte der Manager seine geschäftliche Überlegenheit sittenwidrig ausgenutzt, um seine Kunden zu riskanten Termingeschäften zu überreden.
Am 11. März 2005 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Phoenix Kapitaldienst GmbH den weiteren Geschäftsbetrieb untersagt. Die BaFin hat das Unternehmen angewiesen, die Geschäfte ruhen zu lassen, also keine Ein- oder Auszahlung mehr vorzunehmen. Nach Aussagen der BaFin ist es zu "Unklarheiten" über den Verbleib von Anlegergeldern gekommen. Bei dem Unternehmen sei daraus ein erheblicher Verlust entstanden. Die Phoenix Kapitaldienst GmbH selbst hat gegenüber den Medien angegeben, von Anlegergeldern in Höhe von 800 Millionen Euro seien bis zu 700 Millionen Euro verschwunden. Hiervon betroffen seien etwa 30.000 geschädigte Kapitalanleger.
Nach Angaben von Bafin-Sprecherin Dr. Sabine Reimer ordnete die Behörde nach Gesprächen mit der Phoenix-Geschäftsführung das Ruhen des Geschäftsbetriebs an. Inzwischen hat die Behörde beim Amtsgericht Frankfurt auch die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Das Unternehmen darf jetzt weder Geld an Kunden auszahlen noch Zahlungen entgegennehmen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt liegt bei der Kriminalpolizei eine Strafanzeige vor. Über die Einleitung eines förmlichen Ermittlungsverfahrens sei noch nicht entschieden.
Ob die Erfolgsmeldungen korrekt waren, erscheint nun zweifelhaft. Grund für die Bafin-Intervention sind Manipulationen rund um ein Konto bei einem Londoner Broker. Phoenix-Unterlagen weisen ein Guthaben von 600 Millionen Euro aus. Tatsächlich scheint es dieses Guthaben gar nicht zu geben. Die Unterlagen sind offenbar frisiert. Möglicherweise war der Managed Account ein Schneeballsystem, das früher oder später platzen musste. Gut für Kunden: Sie können auf bis zu 20 000 Euro von der „Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen“ hoffen. Die Bafin hat angekündigt, so schnell wie möglich den Entschädigungsfall festzustellen und so den Weg zu Zahlungen an geschädigte Anleger frei zu machen
Am 14. März 2005 hat das Amtsgericht Frankfurt am Main auf Antrag der BaFin das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Phoenix Kapitaldienst GmbH eröffnet. Verfügungen über Gelder bei der Phoenix Kapitaldienst GmbH sind damit nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters möglich
Die Phoenix Kapitaldienst GmbH war nach derzeitiger Erkenntnis Mitglied in der Entschädigungseinrichtung für Wertpapierunternehmen. Die BaFin hat am 15. März 2005 formell festgestellt, daß der Entschädigungsfall eingetreten ist. Diese formelle Feststellung ist Grundvoraussetzung für den Beginn des Entschädigungsverfahrens. Die Feststellung des Entschädigungsfalls bedeutet aber nicht, daß die Kapitalanleger auch die Entschädigung ausgezahlt bekommen.
Soweit Anleger im Entschädigungsverfahren ganz oder teilweise ausfallen, können sie diesen Ausfall grundsätzlich als Gläubiger in einem Insolvenzverfahren geltend machen, soweit sie nicht Schadenersatz bei anderen in Frage kommenden Anspruchsgegner holen können. Als bloße Insolvenzforderung wird der betroffene Anleger dann aber nur nach den bevorrechtigten Insolvenzgläubigern und nur im Rahmen der Ausschüttungsquote zum Zuge kommen.
Insolvenzverwalter Schmitt konnte rund 230 Millionen Euro sicherstellen.
Im Anschluss an eine Tagung des Gläubigerausschuss.  erklärte eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Schmitt, dass das Entschädigungsverfahren beschleunigt werden solle. Das Insolvenzplanverfahren könne bis Ende 2006 abgeschlossen werden, so dass die Auszahlungen an die Geschädigten beginnen könnten. Gesetzlich ist die Entschädigung auf 90 Prozent der Gelder und bis zu einer Anlagesumme von maximal 20.000 Euro begrenzt.
Zudem ist der im März angekündigte Rechtsverfolgungspool nun tatsächlich zustande gekommen.

Bewertung::

Betroffene Geldanleger sollten sofort einen in Geldanlagefällen versierten Rechtsanwalt einschalten.
STIFTUNG WARENTEST
"Betroffene Geldanleger sollten sofort einen in Geldanlagefällen
versierten Rechtsanwalt einschalten"
FINANZtest (Heft August 2005)
"Geprellte Anleger sollten mit Hilfe eines Anwalts klären, ob eine
Schadensersatzklage lohnt."
Die Anleger des Phönix AG sollten sich daher schnellstmöglich mit der Deutsche Anleger Stiftung in Verbindung setzten.
Ansprüche können gegenüber der EdW, der Phoenix Kapitaldienst GmbH selbst, gegen Verantwortliche im Umkreis der Phoenix Kapitaldienst GmbH (insbesondere die Organe, sonstige Angestellte sowie Hintermänner), vor allem auch die Wirtschaftsprüfer der Phoenix Kapitaldienst GmbH, die Vermittler der Kapitalanlagen und insbesondere das englische Brokerhaus Man Financial geltend gemacht werden.

ANLEGER VON PHÖNIX SOLLTEN SICH DRINGEND von einer Fachperson beraten lassen.

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Tel.: 089 - 59 94 76 44

 

Zur schnellen Bearbeitung benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

- sämtliche Vertragsunterlagen

- Schriftverkehr mit der Phönix / Vermittler etc

- Schilderung des Sachverhaltes mit eigenen Worten

- ggf. Rechtschutzversicherungsunterlagen

- ggf. Korrespondenz mit Anwälten, Staatsanwaltschaft etc.

 

Diese Unterlagen können Sie entweder per Post oder per Mail zur weiteren Bearbeitung/Weiterleitung an die Deutsche Anleger Stiftung senden.

Durch die Einreichung der Unterlagen entstehen Ihnen mit Ausnahme der Versandkosten keine zusätzliche Kosten. Die Deutsche Anleger Stiftung wird die Unterlagen kostenlos sichten.

Die Deutsche Anleger Stiftung wird  dem einzelnen Anleger unverinbdlich und kostenfrei die dingend erforderlichen Schritte aufzeigen und den Anlegern zur Seite stehen.