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Akzenta AG

Das Unternehmen AKZENTA AG (Gründung der AKZENTA GmbH: Dezember 1995, Umwandlung in AG Januar 1999) in Rosenheim wandte sich mit ihren Angeboten sowohl an Gewerbetreibende als auch an Privatkunden als Käufer von Konsumgütern, Dienst- und Finanzdienstleistungen und versprach traumhafte Renditen.
Hinter der Geschäftsidee stehen die AKZENTA-Vorstände Oliver Braun und Alexander Chmiel.
Letzterer ist der Sohn von Ulrich Chmiel, der als Vorstandsvorsitzender fungierte und 1994 in der Schweiz zu einer einjährigen Bewährungsstrafe wegen Veruntreuung und Betruges verurteilt wurde. Ulrich Chmiel wurde kurzzeitig aus der Haft in eine Nervenheilanstalt eingewiesen und ist nunmehr in die JVA Stadelheim überführt worden.

Die Geschäftsidee war folgende:
Kunden, die über die AKZENTA Geschäfte abwickelten, sollen am Umsatz der AG mit 72 Prozent beteiligt werden.
Um an die Umsatzbeteiligung zu gelangen, bot die AKZENTA bis 2002 bzw. 2004 zwei unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten an:

Bei der "Duplex-Umsatzbeteiligung", die jede Person oder Institution nur ein einziges Mal erwerben konnte, leistete der Kunde eine einmalige Einzahlung an das Unternehmen in Höhe von maximal € 2.750.
Für die Vermittlung dieser Einzahlung erhielt der AKZENTA-Partner, von denen es nach Firmenangaben 1.500 bundesweit geben soll, eine Provision von € 425 Euro.
Die restlichen € 2.325 flossen zunächst an die AKZENTA, bevor wiederum € 1.674, also die versprochenen 72 Prozent, als Umsatz an die Alt-Kunden verteilt werden.
Der Investor der ursprünglichen € 2.750 Euro sollte laut AKZENTA im Laufe von sieben Jahren insgesamt € 30.000 Euro an Rückzahlungen erhalten, was einer Rendite von nahezu 1000 Prozent gleichkäme.


Für Kunden, die im Moment nichts kaufen wollten, hatte AKZENTA als Folgemodell die Impuls-Umsatzbeteiligung entwickelt.
Mit einer einmaligen Einlage von € 700 bis € 3500 könne man von der Umsatzbeteiligung profitieren.
Die Interessenten zahlten einmalig an die AKZENTA.
Dafür wurden sie am Umsatz der Gesellschaft beteiligt.
Und die Renditen, die den Interessenten versprochen wurden, waren enorm:
Die fünf angebotenen Varianten stellen innerhalb von sechs bis sieben Jahren Ausschüttungen zwischen € 5.000 und 30.000 in Aussicht.
Für sämtliche Beteiligungen gelte, dass mindestens 72 Prozent aller Umsätze 14-tägig ausgeschüttet würden.

Die Gesellschaft merkt an, dass die Einnahmen sämtlicher Geschäftstätigkeiten in die Beteiligungen fließen.
Rund 100 Millionen EUR will die AKZENTA AG so bis Ende Mai 2006 an ihre Kunden und Vertragspartner ausgeschüttet haben.

Hierzu noch ein Auszug der Homepage der AKZENTA über die oben nicht aufgeführte:
MULTIPLEX-UMSATZBETEILIGUNG
Verglichen mit der klassischen Umsatzbeteiligung bietet die Multiplex-Umsatzbeteiligung eine weitaus höhere Frequenz an nachhaltigen Erinnerungseffekten.
Im Klartext: Sie setzen sich monatlich bei Ihren Kunden in Szene:
Durch eine Umsatzbeteiligungsausschüttung seitens der AKZENTA AG, also Geldeingang
Durch Ihren Namen bzw. Ihre Firmenbezeichnung auf dem Kontoauszug
Wie brachten Sie sich bislang bei Ihren Kunden positiv in Erinnerung?
Mit einmaligem Werbe-Aufwand eröffnen wir Ihnen mit der Multiplex-Umsatzbeteiligung die Möglichkeit, sich 10 Jahre lang monatlich zu präsentieren.
Monatlicher Ausschüttungsverlauf:
Prognoserechnung für die Multiplex-Umsatzbeteiligung (netto)*


Anleger der Akzenta AG sollten sich daher bei der Deutschen Anleger Stiftung melden.

Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de

oder

Deutsche Anleger Stiftung
Stichwort: Akzenta AG
Pettenkoferstr.40
80336 München