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EECH AG (European Energy Consult Holding AG)

Die Hamburger Solarfirma European Energy Consult Holding AG (EECH) vertreibt die sog. Euro Anleihe Solar, die sechs Jahre läuft und mit 8,25 % p.a. verzinst wird.
Der Anleger leiht der EECH Geld (Unternehmensanleihe).
Das Unternehmen ist eine Tochter der defizitären P & T Technology AG, die zum 31.12.2003 einen Bilanzverlust in Höhe von rund € 57 Mio. zu verzeichnen hatte.
Die Bezeichnung der Unternehmensanleihe suggeriert, dass das Geld direkt in Solarprodukte angelegt wird, obwohl gerade nicht der Bau von Photovoltaik-Anlagen, sondern der Ausbau einer Vertriebsstruktur für Solarprodukte finanziert wird.
Deshalb warnt mittlerweile auch die Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 05/05) vor dem Investment in das Unternehmen.
Die Anlage ist hochriskant und den Gesellschaftern droht im ungünstigsten Fall der Totalverlust.
Das Unternehmen wies in der Halbjahresbilanz vom 30.06.2004 bei einem Schuldenstand von € 14,1 Mio. ein Eigenkapital in Höhe von nur € 211.000 auf.
In welchem Umfang die Schulden der Firma vom ausgewiesenen Vermögen gedeckt werden, konnte selbst der Wirtschaftprüfer nicht beurteilen und erteilte deshalb für die Bilanz vom 31.12.2003 nur einen eingeschränkten Bestätigungsvermerk.
Zudem soll das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) überarbeitet werden.
Das EEG, Grundlage aller Regulierungen, verpflichtet Netzbetreiber, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig und zu einem festgelegten Mindestpreis abzunehmen. Daraus ergibt sich die bisherige relative Planungssicherheit alternativer Energie-Investments.
Wenn die Abnahmeverpflichtung entfallen würde, stünden die Erzeuger der Solarenergie praktisch im Wettbewerb mit Atom- und Kohlekraftwerken.
Anleger sollten sich fachkundig beraten lassen.
Fragen hierzu richten sie an Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de
Oder
Deutsche Anleger Stiftung
Stichwort: EECH
Pettenkoferstr.40
80336 München