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VermögensGarant AG

Insolvenzantrag Anfang 2006 gestellt

Am 19.01.2006 wurde vor dem zuständigen Insolvenzgericht ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die Berliner Firma gestellt.
Die VermögensGarant AG hat an ca. 30.000 Privatanleger mit einem Gesamtanlagevolumen von etwa € 50 Mio. risikoreiche Unternehmensanleihen in Form von Inhaber-Teilschuldverschreibungen mit einer angeblichen Rendite von 8,25 % ausgegeben.
Zins und Tilgung erfolgten nur und soweit dies die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zuließ.
Der Anleger übernahm somit das unternehmerische Risiko, das naturgemäß auch das Totalverlustrisiko beinhaltete.
In den Emissionsunterlagen wurde als Sicherheit angegeben, dass das Geld bei der ABN Amro Bank, der Credit Suisse bzw. der Société Générale zu 100 % besichert sei.
Dadurch sei die hochriskante Anlage sogar zur Altervorsorge geeignet.
Die ABN AMRO Bank erstattete im September 2004 gegen die VermögensGarant AG Strafanzeige.
Daraufhin gab die VermögensGarant AG die Credit Suisse als Kapitalschutzgarantin im Emissionsprospekt an.
Die Credit Suisse wehrte sich ebenfalls gegen diese Behauptung.
Die Société Générale bestritt in der Berliner Morgenpost vom 14.08.2005 jedwede Beziehung zur VermögensGarant AG.
Die Zeitschrift „Finanztest“ führt die Inhaber-Teilschuldverschreibungen der VermögensGarant AG auf ihrer Warnliste.
Den Geschädigten ist dringend zur fachkundigen Vertretung im Insolvenzverfahren zu raten.
Zugleich sollte der jeweilige Einzelfall umgehend auf etwaige  Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen der VermögensGarant AG, die Prospektverantwortlichen und die Vermittler untersucht werden.
Aufgrund der hohen versprochenen Zinsen von 8,25 % inmitten einer Niedrigzinsphase, einer einmaligen Bonuszahlung in Höhe von 10 % am Laufzeitende und der vermeintlichen Kapitalgarantien wurde zudem die Berliner Staatsanwaltschaft aktiv.
Der VermögensGarant wird vorgeworfen, zahlreiche Kleinanleger mit einer schlicht erfundenen 100%-igen Sicherheit getäuscht zu haben.
Hier besteht dringender Tatverdacht des Kapitalanlagebetruges.
Für Anleger geben wir erneut den Hinweis ab: es gibt im Kapitalanlagebereich im Regelfall keine „Eier legende Wollmilchsau“.
Ein zu 100 % sicheres Kapital mit über 8 % Zinsen in einer Niedrigzinsphase und 10 % am Laufzeitende?
Hier dürfte auch der jeweilige Berater/Verkäufer der Anlage in Erklärungsnot geraten.
Fragen hierzu richten sie an
Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de
Oder
Deutsche Anleger Stiftung
Stichwort: VERMÖGENSGARANT
Pettenkoferstr.40
80336 München