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DM Beteiligungen AG

Laufendes Insolvenzverfahren

8.000 Anlegern droht Totalverlust

Die Anleger haben sich hier in Form von Teil-Inhaberschuldverschreibungen an der DM Beteiligungen AG beteiligt.
Nachdem bereits die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG Insolvenzantrag stellen musste, wurden auch im konkreten Fall Anleger nervös, da ihnen ihr investiertes Geld der zum 01.05.2006 fälligen Anleihe bislang nicht oder nur mit Verzögerung zurückgezahlt wurde.
Die Zeitschrift Finanztest warnt auf ihrer Warnliste vor einem Investment in Anleihen der DM.
Eine Parallele zu Leipzig-West ist hierbei der stetig wachsende Schuldenberg, der sich durch neue Anleihen erhöht, die wiederum aufgenommen wurden, um andere Anleger zu bedienen.
Hier könnte erneut ein „Schneeballsystem“ vorliegen.
Die Düsseldorfer Firma bot Anleihen mit Zinsen zwischen 5,5 % und 7 % per Porstwurfsendung und Zeitungsbeilage an.
Der Anleger gewährt mit dem Kauf der Anleihe einen Kredit.
Ob der Anleger die versprochene Verzinsung und sein Geld zurückerhält, hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens ab.
Eine hochriskante Anlage, da Anleihen nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung (teilweise) abgesichert sind.
Der Anleger trägt das volle unternehmerische Risiko, das bis zum Totalverlust führen kann.
Die DM unterfällt weder dem Gesetz über Kapitalgesellgesellschaften noch dem Auslandsinvestment-Gesetz, so dass erheblich geringere Auflagen zu erfüllen sind.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt diesbezüglich vor einer Verharmlosung der Risiken und der Darstellung einer sicheren Kapitalanlage.

Der Prospekt der DM Beteiligungen AG mußte bei der Bafin nur hinterlegt werden, und wurde keiner inhaltlichen Kontrolle unterworfen.

Nach dem Bericht des Insolvenzverwalters vom 1.09.2006 hat das Unternehmen Verbindlichkeiten in Höhe von 93,6 Millionen Euro. Bislang wurden nur Vermögenswerte in Höhe von 472.000 € festgestellt.

Zinsen und die Rückzahlungen von Anleihen seien nach dem Insolenzverwalter, nur durch die Ausgabe neuer Anteilsscheine finanziert worden.

Ein Großteil der Gelder sei für Gehälter und Werbung verwendet worden. Nennenswerte Beteiligungen gäbe es nicht. Zwei  Firmen aus dem Beteiligungsportfolio haben ihren Sitz in der Steueroase Nordfriedrichskoog, werbende Tätigkeiten wurden nicht festgestellt.  Dass sich noch nicht identifizierte Hintermänner unrechtmäßig am Vermögen der Firma beteiligt hätten, ist nicht auszuschließen. 

Derzeit läßt der Insolvenzverwalter intensiv nach dem Verbleib des Geldes forschen durch eine Spezialabteilung der KPMG, die auch schon in der VW-Schmiergeldaffäre tätig war.

Erste Spuren führen in die Schweiz.

 

 

ANLEGER DER DM BETEILIGUNGEN AG SOLLTEN SICH DRINGEND MIT DER DEUTSCHEN ANLEGER STIFTUNG IN VERBINDUNG SETZEN:


Deutsche Anleger Stiftung
Pettenkoferstr. 40
80336 München

Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de


Fax:  089 - 59 94 76 45

Tel.: 089 - 59 94 76 44

 

Zur schnellen Bearbeitung benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

- sämtliche Vertragsunterlagen

- Schriftverkehr mit der DM Beteiligungen AG/ Vermittler etc

- Schilderung des Sachverhaltes mit eigenen Worten

- ggf. Rechtschutzversicherungsunterlagen

- ggf. Korrespondenz mit Anwälten, Staatsanwaltschaft etc.

 

Diese Unterlagen können Sie entweder per Post oder per Mail zur weiteren Bearbeitung/Weiterleitung an die Deutsche Anleger Stiftung senden.

Durch die Einreichung der Unterlagen entstehen Ihnen mit Ausnahme der Versandkosten keine zusätzliche Kosten. Die Deutsche Anleger Stiftung wird die Unterlagen kostenlos sichten.

Die Deutsche Anleger Stiftung wird  dem einzelnen Anleger unverinbdlich und kostenfrei die dingend erforderlichen Schritte aufzeigen und den Anlegern zur Seite stehen.