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Schiffsfonds Ownership III GmbH & Co. KG ist insolvent

Die weltweite Krise auf dem Schiffsmarkt lässt nicht nach. Ein weiterer Schiffsfonds meldete kürzlich Insolvenz an. Diesmal traf es das letzte Schiff des Schiffsfonds Ownership III, die MS „OS Istanbul“. Das gesamte investierte Kapital und das Sanierungskapital könnten damit weitgehend verloren sein. Die Anleger stehen nun vor der Wahl, den Schaden zu akzeptieren oder Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Bei der Vermittlung von Schiffsfonds unterlaufen der beratenden Bank oder einer Fondsgesellschaft häufig Fehler. Diese können unter Umständen Schadensersatzansprüche für den Anleger auslösen. Zu den Beratungsfehlern zählt beispielsweise eine fehlende Aufklärung darüber, dass es sich bei den Schiffsfonds um eine hoch spekulative Anlageform handelt, die unter Umstände sogar zum Totalverlust führen kann. Des Weiteren wird oft verschwiegen, welcher Anteil des investierten Kapitals tatsächlich in den Fonds fließt, und welcher anderweitig für diverse Dienstleistungen und Provisionen benötigt wird. Zahlreichen Anlegern wird verschwiegen, dass Schifffonds als sichere Altersvorsorge gänzlich ungeeignet sind wegen ihres hoch riskanten Charakters. Letztlich klären viele Banken  in der Beratung nicht darüber auf, dass sie für die Vermittlung der Fondsbeteiligungen hohe Provisionen erhalten.

 

Da diese Fehler immer wieder auftauchen, sollte man als betroffener Anleger die Fehlinformationen nicht einfach hinnehmen. Aufgrund einer gefestigten Rechtssprechung in diesem Bereich können unter Umständen Schadensersatzansprüche erfolgreich durchgesetzt werden.

 

Deutsche Anleger Stiftung

Christiana Franke

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