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Hannover Leasing Fonds Nr. 177

Bei der Sanierung des Fonds Hannover Leasing Nr. 177 sind weitere Probleme aufgetreten. Im ungünstigsten Fall droht den Anlegern die Insolvenz. Sie sind jedoch nicht schutzlos gestellt. Bereits seit 2009 wird versucht, die 2007 aufgelegten Schifffonds MS Papenburg und MS Lauenburg, zu sanieren. Aktuell geriet die MS Lauenburg jedoch erneut in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Auch die MS Papenburg soll nur begrenzt zahlungsfähig sein. Beide Schiffe benötigen also dringend Kapital, das höchstwahrscheinlich von den Anlegern geleistet werden soll. Ohne dieses Kapital droht den Fonds im schlimmsten Fall die Insolvenz.

Die betroffenen Anleger sind aber auch in dieser schwierigen Lage nicht schutzlos gestellt. Sie können versuchen, den ihnen entstandenen Schaden zu begrenzen, indem sie Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank oder den Anlageberater geltend machen. Nach der aktuellen Rechtsprechung bestehen solche Schadensersatzansprüche, wenn bei der Anlagevermittlung nicht ausreichend oder falsch über die möglichen Risiken der Kapitalanlage, wie der Totalverlust oder die eingeschränkte Handelbarkeit, aufgeklärt wurde. In diesem Zusammenhang bestehen für die Anlageberater erhebliche Informations- und Aufklärungspflichten. Es gibt auch eine grundsätzliche Hinweispflicht auf die gezahlten Provisionen, wenn die Beratung von einem Bankmitarbeiter durchgeführt wurde. Kommen die Berater diesen Pflichten nicht nach, machen sie sich schadensersatzpflichtig. In diesem Fall können die Anleger die Rückabwicklung ihrer Beteiligung und die Auszahlung des investierten Betrages verlangen.

 

Deutsche Anleger Stiftung

Christiana Franke

Vorstandsvorsitzende der Deutschen Anlegerstiftung

 

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