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2006 - Landgericht Frankfurt: Haftstrafen für Phönixverantwortliche

Das erste Urteile im Betrugsfall der Phoenix Kapitaldienst. Der ehemalige Prokurist Michael M. muss wegen Betrugs und Urkundenfälschung für sieben Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Die frühere Geschäftsführerin Elvira R. geht wegen Untreue für zwei Jahre und drei Monate in Haft.

Das Gericht blieb mit dem Urteil unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die für Michael M.  acht Jahre und für Elvira R. zwei Jahre und neun Monate gefordert hatte. Die Verteidigung hatte auf fünf Jahre für den Prokuristen und Freispruch für Ruhrauf plädiert. Das Urteil bezieht sich zunächst auf den Zeitraum zwischen Juli 2004 und März 2005, in dem Phoenix rund 123 Millionen Euro von Anlegern eingesammelt hatte. Ob es demnächst weitere Klagen gegen die Phoenix-Verantwortlichen wegen der Zeit davor geben wird, steht derzeit noch nicht fest. 

Mitte März vergangenen Jahres hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Konten der Phoenix Kapitaldienst GmbH gesperrt und den Vertrieb des Phoenix Managed Account untersagt.

Kurz darauf stellte die Aufsichtsbehörde den Entschädigungsfallfest. Das Unternehmen hatte bis diesem Zeitpunk ca. 500 Millionen Euro von etwa 20.000 bis 30.000 Anlegern eingesammelt. Die versprochenen Anlagen in Warentermingeschäfte wurden jedoch nicht getätigt. Die in gefälschten Berichten ausgewiesenen Scheingewinne speiste das Unternehmen aus Einzahlungen neuer Anleger. Das Schneeballsystem flog auf, als Geschäftsführer Dieter Breitkreuz im April 2004 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nun sind nach Angaben des Insolvenzverwalters Frank Schmitt nur noch rund 230 Millionen Euro der Anlegergelder übrig.

 

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