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2006 - Landgericht Heilbronn: Anleger der Frankonia Sachwert AG erhält Schadensersatz von Futura Finanz GmbH

Nach dem Urteil des Landgerichts Heilbronn erhält eine Anlegerin der Frankonia Schadensersaz von der Futura Finanz wegen fehlerhafter Beratung.

Nach dem Urteil des Landgerichts Heilbronn wurde der Klägerin von den Vermittlern der FUTURA FINANZ  die Beteiligungen an der FRANKONIA SACHWERT AG als sichere Kapitalanlagen vorgestellt. Die Vermittler beriefen sich hierbei im Rahmen der Beweisaufnahme auf entsprechende Schulungen der FUTURA FINANZ. Bei diesen sei von einem Totalverlust- oder gar Nachschussrisiko keine Rede gewesen.

Dass in den Prospekten und den Zeichnungsscheinen anders lautende Hinweise enthalten waren kann nach dem Urteil des Landgerichts Heilbronn dahinstehen. Vielmehr durfte die Klägerin darauf vertrauen, dass sich in dem schriftlichen Vertragswerk keine Klauseln befinden, die zu den Auskünften der Vermittler der FUTURA FINANZ in Gegensatz stehen. Nach der Vermutung des sogenannten aufklärungsrichtigen Verhaltens war anzunehmen, dass die Klägerin bei Kenntnis der Risiken die Anlage an der FRANKONIA SACHWERT AG nicht gezeichnet hätte. Das Landgericht Heilbronn hat der Klage gegen die FUTURA FINANZ AG  vollumfänglich stattgegeben. Bemerkenswert hierbei ist, dass die Vermittler der FUTURA FINANZ angaben, dass in den Schulungen von einem Totalverlust- oder Nachschussrisiko nicht die Rede gewesen sei und die Anlegerin entsprechend hierüber auch nicht informiert worden sei.

 

Diese Entscheidung im Volltext erhalten Sie bei der Deutschen Anleger Stiftung unter

Deutsche Anleger Stiftung,
Dachauer Straße 55, 82256 Fürstenfeldbruck
oder
Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de

Bitte geben Sie hier die Nummer Rspr.03/06 an.

 

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