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ACHTUNG: Umschuldungen der Anteilsfinanzierungen für Deutschlandfonds – Anleger könnten Rückzahlungsansprüche vernichten !

Aufgrund aktueller Entwicklungen ergeben sich für die Anleger der  DBVI GmbH & Co. Deutschlandfonds KG und DBVI GmbH & Co. 2. Deutschlandfonds KG rechtliche Möglichkeiten ihre Vermögensschäden zu liquidieren. Gleichzeitig ist aber auf Besonderheiten dringend hinzuweisen:

 

Wesentliche Voraussetzung für die Rückzahlung der Darlehensraten ist, dass der Darlehensvertrag zur Anteilsfinanzierung von der Procurator Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für die Kapitalanleger abgeschlossen worden sind. Diese Verträge sind dann wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz nichtig.

 

Sowohl das Landgericht Karlsruhe in einem Urteil vom 28.07.2006 gegen die Landesbank Baden - Württemberg als auch das LG Frankfurt im Urteil 9 U 94/03 vom 22.12.2004 haben eindeutige rechtliche Möglichkeiten auf gezeigt. Anleger können sofort die Lastschriften für ihren Darlehensvertrag stornieren und die bereits gezahlten Raten von der finanzierenden Bank zurückfordern. Im Gegenzuge muss der Fondsanteil zur Übertragung angeboten werden.

 

Da diese Forderung der Bank  aus dem Darlehensvertrag strittig ist, darf auch kein negativer SCHUFA - Eintrag erfolgen.  

 

Auf keinen Fall sollte aber ohne anwaltlichen Rat agiert werden, da wegen der Stornierung der Lastschrifteinzugsermächtigung theoretisch die Bank berechtigt wäre, den gesamten Darlehensvertrag fristlos zu kündigen, so dass die Restforderung schlagartig fällig würde.

Anleger die diese dann nicht zahlen können, würden tatsächlich einen SCHUFA - Eintrag erhalten. Es sollte also vorher klar sein, ob der Anspruch der Bank berechtigt ist oder nicht.

 

Besonderheiten ergeben sich für Anleger, die ihren Fondsanteil über die C&H Bank finanzierten, welche später auf die insolvente Privatbank Reithinger GmbH & Co. KG fusionierte.

 

Gegenüber dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Müller-Feyen sind sie Darlehensschuldner mit der Folge, dass dieser berechtigt ist die fälligen Raten einzuziehen.

 

Auch hier sollte nicht tatenlos zugesehen werden, wie Lastschriften das Konto schmälern und wahrscheinlich uneinbringlich verloren gehen! Geld das abgebucht wird, und nicht mehr über die eigene Hausbank zurückgeholt wird, kann nur noch als Forderung zur Insolvenztabelle angemeldet werden. 

 

Insofern sollten Anleger die Rolle eines Insolvenzgläubigers übernehmen und noch rechtzeitig vor dem Prüfungstermin des Insolvenzverwalters im April 2007 die bereits gezahlten Monatsraten zur Insolvenztabelle anmelden lassen. Da die Anmeldefrist vom 5.01.2007 zwischenzeitlich verlängert wurde auf den 26.03.2007, ist die Anmeldung weiterhin möglich.

 

Hoch riskant sind die vom Insolvenzverwalter beabsichtigten Umschuldungen der Darlehensverträge anlässlich des Ablaufens der Zinsbindungsfrist zum 31.12.2006. Anleger könnten sich durch die Umschuldung ihrer Ansprüche auf Ratenrückzahlung berauben. Eine Umschuldung bewirkt den Neuabschluss (!) eines Darlehensvertrages. Ein Neuabschluß ohne Zwischenschaltung der Procurator Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft würde dazu führen, dass die neuen (!) Darlehensverbindlichkeiten nicht mehr wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz unwirksam wären!  Die Anleger könnten dann nur noch die bereits gezahlten Raten auf den ausgelaufenen Altvertrag zurückfordern. 

 

ANLEGER SOLLTEN SICH DRINGEND MIT DER DEUTSCHEN ANLEGER STIFTUNG IN VERBINDUNG SETZEN:

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Pettenkoferstr. 40
80336 München

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Tel.: 089 - 59 94 76 44

 

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Die Deutsche Anleger Stiftung wird  dem einzelnen Anleger unverbindlich und kostenfrei die dingend erforderlichen Schritte aufzeigen und den Anlegern zur Seite stehen.