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Gute Erfolgsaussichten für getäuschte Anleger der Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG

Anleger welche die Ratensparverträge und die Einmalanlagen (atypisch stille Beteiligungen) dieser Gesellschaft zeichneten,  haben weiteren gerichtlichen Beistand erhalten:

 

Die in Markdorf ansässige Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG wurde am für sie zuständigen Landgericht Ansbach im Namen des Volkes erfolgreich von getäuschten Anlegern verurteilt am 28.03.2007 (Az.: 3 O 259/06; 3 O 1685 / 05). 

 

Tragende Gründe der Urteile waren, dass nach Ansicht des Gerichts der Anlageberater zumindest nicht in ausreichendem Maße auf das bei dieser Art von Unternehmensbeteiligung stets bestehende Totalverlustrisiko hingewiesen hatte.

Erwähnenswert in den Entscheidungsgründen ist v.a., dass nach Überzeugung des LG Ansbach eine solche Aufklärung im Einzelfall nicht durch die Übergabe eines Emissionsprospektes ersetzt werden konnte, da dieser nicht rechtzeitig vor Zeichnung übergeben worden ist.  

 

Nach weiterer Ansicht des LG Ansbach ist hier die zur Verfügung stehende zweiwöchige Widerrufsfrist außer Betracht zu lassen, da diese zum einen einem anderen Schutzzweck (Schutz vor einem übereilten Vertragsschluss aufgrund besonderer Umstände beim Vertragsschluss bzw. Vertragsanbahnung) dient und eine Aufklärungsmöglichkeit nach Vertragsschluss keine Aufklärung vor Vertragsschluss darstellt.

Nach Auffassung des Gerichts hat der beklagte Anlageberater erkannt, dass die Kläger vollkommen unerfahren waren und sie mit den üblichen Floskeln und Schlagwörter wie z.B. Managementrisiko oder Fungibilitätsrisiko nichts anzufangen wussten. Primäres Anlageziel für die Kläger war der Kapitalerhalt im Sinne des Substanzerhalts. Sie betrachteten diese Beteiligungen, wie vom Berater vorgegeben, als Ersatz für die auf Anraten des Beraters gekündigten Kapitallebensversicherungen.

Die atypisch stillen Beteiligungen an der Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG entsprechen nach Ansicht des Gerichts aber in keiner Weise einem solchen konservativen Anlageziel:

 

„Es handelte sich vielmehr um eine Unternehmensbeteiligung mit spekulativen Charakter und einem nicht nur in der Theorie bestehenden Risiko, das gesamte angelegte Geld zu verlieren. Eine solche Geldanlage entsprach erkennbar nicht dem von dem Kläger gewollten und für den Beklagten zu 2 auch erkennbaren Anlageziel.“

Im Übrigen sind nach Ansicht des LG Ansbach auch die von der Beteiligungsgesellschaft massenhaft verwendeten „Aufklärungsbestätigungen“ nicht geeignet, über den konkreten Inhalt und den Umfang der erfolgten Aufklärung Beweis zu erbringen.

Diese Urteile stellen eine Fortsetzung der anlegerfreundlichen Rechtsprechung dar zu atypisch stellen Beteiligungen. Anleger sollten sich daher überlegen ob sie tatsächlich übe alle Risiken aufgeklärt wurden. Selbst bei einer Beratung im Vieraugengespräch allein mit dem Berater ohne Zeugen können erfahrene Anwälte mit prozessual zulässigen Mitteln die Beweissituation erheblich verbessern.  

 

 

Natürlich haben demanch auch die Anleger der Südwest Finanz Vermittlung Zweite und die der Südwest Finanzvermittlung AG ebenso gute Chancen ihr Kapital zurück zu erhalten und von den Ratenzahlungsverpflichtungen befreit zu werden. 

 

 

 

 

 

Rechtschutzversicherungen versichern diese Angelegenheiten, wenn sie mindestens drei Monate vor Zeichnung abgeschlossen wurden. Beendete Versicherungsverträge können auch helfen, wenn sie heute bis vor drei Jahren noch bestanden.

 

Weitere Informationen zu der beliebten Zusicherung, solche Beteiligungen seien zur Altersvorsorge geeignet finden Sie im News-Bereich.

ANLEGER SOLLTEN SICH MIT DER DEUTSCHEN ANLEGER STIFTUNG IN VERBINDUNG SETZEN,  DA DIESE DEN UNVERBINDLICHEN KONTAKT ZU QUALIFIZIERTEN ANWÄLTEN HERSTELLEN KANN:

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Die Deutsche Anleger Stiftung wird  dem einzelnen Anleger unverbindlich und kostenfrei die dingend erforderlichen Schritte aufzeigen und den Anlegern zur Seite stehen.