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2007- Bundesgerichtshof: Prospekthaftung ohne Prospekt für falsch informierten Anleger

Führungskräfte von Kapitalanlagefirmen, die mit fehlerhaften Prospekten Kunden fangen, können künftig ihre Verantwortung nicht mehr auf die Anlagevermittler schieben. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine Grundsatzentscheidung zum Anlegerschutz gefält (Az.: II ZR 21/07)

Der BGH verpflichtete die Verantwortlichen der Göttinger Gruppe wegen Prospektfehlern zu Schadensersatz an einen Anleger. Dieser bekam seine Einlagen zurück und muß auch nicht die Raten weiter bezahlen.

Das besondere an dem Fall ist, dass der falsche Fondsprospekt  dem Anleger vor Zeichung gar nicht vorlag und damit nicht Grundlage seiner Entscheidung sein konnte. Der BGH erkannte aber, dass der Prospekt nach dem Vertriebskonzept Grundlage für die Anlegerinformationen durch die Vermittler war und sich deshalb, also mittelbar, auf die Beitrittsentscheidung auswirken konnte .

Für weitere Fragen und Anregungen steht Ihnen die Deutsche Anleger Stiftung gerne zur Verfügung. 

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