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2008 - Landgericht München und Memmingen: Anlageberatungsgesellschaften zu Schadensersatz verurteilt wegen Falschberatungen zu Falk-Zinsfonds-Anteilen

Wieder haben bayerische Gerichte zugunsten von Anlegern geurteilt: 

In den noch nicht rechtskräftigen Urteilen wurden erhebliche Beratungsfehler festgestellt.

Im Urteil des LG Memmingen gegen die ASG Assecuranz Service gesellschaft aus Hofheim wurde der Fondsprospekt nicht übergeben und wurden die im Prospekt als als vage in Aussicht gestellten  8% Zinsen fälschlich vom Berater als gesichert dargestellt.

Im Urteile des LG  München gegen das Private Institut für Wirtschaftsberatung (PIW) in München, kamen Zusicherungen des Anlageberaters zum tragen, die im Prospekt keine Stütze fanden. Zudem war die Beratung weder anleger- noch anlagegerecht. Die Anlegerin, in der Situation ihre wohlverdiente Rente genießen zu können, suchte ein solides und sicheres Investment, dennoch wurde ihr der Falk-Zinsfonds empfohlen. Bekanntlich handelt es sich bei diesem Fonds um ein hochspekulatives Investment.   Der Berater gab jedoch an, dass es sich hierbei um eine zu 99% sichere Sache handele.

Bemerkenswert ist, dass sich das PIW  widerholt Falschberatungen des ehemaligen Beraters Holger Giebel vorwerfen lassen muß. Denn im vorliegenden Falle kamen die Grundsätze der Anscheinvollmacht zum tragen, da der Anschein erweckt wurde, Herr H.Giebel handele im Auftrag des PIW.

Da die Beratungen im Vieraugen-Gespräch geführt wurden, hätte die Anlegerin die Falschberatungen nicht beweisen können. Pro forma wurden deren Ansprüche daher abgetreten an eine dritte Person, so daß sie im Prozeß als Zeugin vernommen werden konnte. Das Gericht erkannte dies zwar  (Inkassozession),  jedoch kam es nach freier Beweiswürdigung zum Ergebnis, dass die Aussage dennoch glaubwürdig ist.   

 

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