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EEH Schiffsfonds MS MPC Blankenese meldet Insolvenz an

Der Schiffsfonds MS Blankenese des Hamburger Elbe Emissionshauses (EEH) musste kürzlich Insolvenz anmelden.

 

Der zwischen 2007 und 2008 vertriebene Schiffsfonds MS MPC Blankenese befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten. Nunmehr musste die Fondsverwaltung beim zuständigen Insolvenzgericht den Insolvenzantrag stellen. Das Frachtschiff MS MCP Blankenese wurde der vorläufigen Zwangsverwaltung unterstellt. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens drohen den Anlegern hohe Verluste ihres investierten Kapitals.

Die betroffenen Anleger können ihr investiertes Kapital dennoch retten, indem Sie Ansprüche gegen die Verantwortlichen geltend machen. Möglicherweise bestehen Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung gegen eine beratende Bank bzw. den Fondsvermittler. Solche Ansprüche sind gegeben, wenn der Anleger bei der Anlageberatung nicht hinreichend über die typischen Risiken einer Schiffsfondsbeteiligung aufgeklärt worden ist. Zu den Risiken eines Schiffsfonds zählen die Ungeeignetheit als Altersvorsorge, die mangelnde Weiterveräußerbarkeit der Anteile auf dem Zweitmarkt oder die hohen Weichkosten. Bei der Vermittlung des Fonds muss ebenfalls über die gezahlten Provisionen aufgeklärt werden.

Anleger des Schiffsfonds EEH MS MCP Blankenese, die das Gefühl haben, nicht ausreichend über die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt worden zu sein, sollten sich schnellstmöglich bei der Deutschen Anlegerstiftung melden.

 

Christiana Franke

Vorstandsvorsitzende der Deutschen Anlegerstiftung