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Infoveranstaltungen für Medienfondsanleger / Abwehr steuerlicher Rückforderungen

Die Finanzbehörden haben führenden Initiatorgesellschaften sogenannter leasingähnlicher Filmfondsbeteiligungen mitgeteilt, dass der Barwert der schuldübernommenen Zahlungen nach deren Bewertung im ersten Jahr des Beitritts als Ertrag behandelt wird. Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung der steuerlichen Anfangsverluste. Es handelt sich – je nach Fonds – um eine Größenordnung von bis zur rd. 90% der Verlustzuweisungen. Mögliche Präsenzveranstaltungen zur Information der Anleger sind von dort leider nicht geplant. Die Verantwortlichen ziehen offenbar schriftliche Beschlussfassungen vor, in denen die Gesellschafter im schriftlichen Umlaufverfahren über zwei wesentliche Punkte abstimmen sollen, und zwar über die Einlegung von Rechtsmitteln gegen die geänderten Feststellungsbescheide und die Beantragung der Aussetzung der Vollziehung.

In nahezu allen betroffenen Medienfonds haben Banken eine herausragende Rolle gespielt.

Diese Banken waren nicht nur an den Initiatoren-Unternehmen beteiligt, sie stellten daneben häufig die fondsseitige Schuldübernahme und/oder die individuelle Refinanzierung auf Zeichnerebene zur Verfügung und sie waren massiv am Vertrieb dieser Fonds beteiligt. Diese Vertriebstätigkeit könnte den Banken nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH nach Ansicht von Fachleuten zum Verhängnis werden. Der BGH hat hier klargelegt, dass eine Bank auf Schadensersatz haftet, wenn sie einem von ihr beratenen Fondsanleger nicht offenbart, dass sie für den Vertrieb Provisionen erhält und in welcher Höhe dies der Fall ist. Demgemäß richtet sich diese Informationsveranstaltung auch an Filmfonds-Kommanditisten anderer Gesellschaften, welche sich derzeit möglicherweise ebenfalls mit ähnlichen steuerlichen Aberkennungsproblematiken konfrontiert sehen.

 

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